Wenn du möchtest kannst du im Formular im Feld „Deine Nachricht“ deine Beweggründe schreiben, was DIR wichtig ist – das wird dann der E-Mail hinzugefügt: Für was brauchst du die Feuerwehr? Worauf bist du angewiesen?

Für die Feuerwehr

Sehr geehrter Herr Grote, sehr geehrte Damen und Herren, 

– Deine Nachricht –

Von Wohngeld über Kinderbetreuung bis zur Feuerwehr: Wir Bürger:innen dieser Stadt sind auf funktionierende Daseinsfürsorge und technische Infrastruktur angewiesen!

Doch dieser Daseinsvorsorge droht der Kollaps. Über 30 Brandbriefe wurden aus der Feuerwehr und vielen anderen Bereichen der Daseinsvorsorge Hamburgs verfasst, die sich um das Wohl der Menschen in dieser Stadt kümmern. 

Wesentlicher Grund dafür ist, dass die Stadt Hamburg Klassenletzte in der Bezahlung ihrer Beschäftigten ist. Durch den damit verursachten Personalmangel ist die Arbeitsbelastung für die Beschäftigten hoch, was Probleme in der Versorgung aller Hamburger:innen schafft. Über 70 Prozent der Beschäftigten werden unterhalb des mittleren Hamburger Einkommens bezahlt. 

Das Leben im Umland ist um mehrere hundert Euro pro Monat billiger und die Bezahlung im öffentlichen Dienst dort durchschnittlich über zehn Prozent besser ist als die in Hamburg.  

Daraus folgt: Diejenigen, die sich um die Menschen dieser Stadt kümmern, können sich das Leben in ihr nicht mehr leisten. Viele wechseln ins Umland oder in die Privatwirtschaft. Neue Kolleg:innen springen schon im Bewerbungsgespräch ab. Jede vierte Stelle der FHH ist unbesetzt. Sehr viele davon werden (erfolglos) mehrfach ausgeschrieben. 

Beispielshaft unterstreichen dies, die folgenden Auszüge aus den Brandbriefen:

Aus der Rettungsleitstelle:

„Zu viele müssen uns wegen der hohen Belastung verlassen. Wir brauchen dringend zusätzliche Kolleg:innen als Verstärkung! Hamburg ist teuer und im Umland ist die Bezahlung höher. Leitstellen aus dem Umland schreiben freie Stellen deutlich attraktiver aus. 

Aus der technischen Abteilung der Feuerwehr:

„Es kommt kein Personal nach, für die Mehrarbeit die ansteht. Im Gegenteil, es verlassen uns Kolleg*innen zu attraktiveren Arbeitgeber*innen. Und all das bei steigenden Lebenshaltungskosten in Hamburg. Hier besteht akuter Handlungsbedarf! 

Aus mehreren Feuer- und Rettungswachen:

„Viele von uns müssen Nebenjobs machen, um über die Runden zu kommen.“

Was können Sie jetzt tun?
Nur jetzt gibt es die Gelegenheit, diese krisenhafte Lage nachhaltig zu verbessern. Denn jetzt wird der Tarifvertrag der Länder verhandelt. 

Die Finanzbehörde und das Personalamt kennen die Probleme seit fast zwei Jahren: trotz 8.000 Unterschriften, drei Gesprächen und 30 Brandbriefen ist nichts passiert. 

Dr. Dressel als Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite hat es jetzt in der Hand die Stadtstaatenzulage umzusetzen. 

Deshalb rufen wir Sie dazu auf, sich für die Stadt und ihre Daseinsvorsorge einzusetzen. Überzeugen sie Dr. Dressel, dies auch zu tun!        

Die wichtige Arbeit für die Menschen dieser Stadt muss wieder attraktiv werden. Wer für Hamburg arbeitet, muss in Hamburg leben können.

Stadtstaaten-Zulage jetzt!

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