Was kannst du tun?
Schreibe hier superschnell einem Verteiler aus Bürgeremeister, Senatoren, Staatsräten, Behördenleiter*innen, dass du dich mit deinen Sportplatzwarten solidarisch erklärst und sie aufforderst die Situation zu ändern.

Wenn du möchtest kannst du im Formular im Feld „Deine Nachricht“ deine Beweggründe schreiben, was DIR wichtig ist – das wird dann der E-Mail hinzugefügt: Warum ist es dir wichtig, wie es den Sportplatzwärten geht? Treibst du selber Sport in der Stadt? Was für eine „Sportstadt“ Hamburg möchtest du haben?

Sportstadt Hamburg

Sehr geehrter Herr Grote, sehr geehrte Damen und Herren,

– Deine Nachricht –

Von Freizeit- über Vereinssportler:innen bis zu Schulkindern und allen, die wollen, dass Hamburg wirklich „Sportstadt“ wird: Wir Bürger:innen dieser Stadt sind auf unsere Sportplatzwarte und funktionierende Sportanlagen angewiesen!

Doch dieser Daseinsvorsorge droht der Kollaps. Über 30 Brandbriefe wurden von Beschäftigten der Sportplätze und vielen anderen Bereichen der Daseinsvorsorge Hamburgs verfasst, die sich um das Wohl der Menschen in dieser Stadt kümmern.

Wesentlicher Grund dafür ist, dass die Stadt Hamburg Klassenletzte in der Bezahlung ihrer Beschäftigten ist. Durch den damit verursachten Personalmangel ist die Arbeitsbelastung für die Beschäftigten hoch, was Probleme in der Versorgung aller Hamburger:innen schafft. Über 70 Prozent der Beschäftigten werden unterhalb des mittleren Hamburger Einkommens bezahlt.
Das Leben im Umland ist um mehrere hundert Euro pro Monat billiger und die Bezahlung im öffentlichen Dienst dort durchschnittlich über zehn Prozent besser ist als die in Hamburg.

Daraus folgt: Diejenigen, die sich um die Menschen dieser Stadt kümmern, können sich das Leben in ihr nicht mehr leisten. Viele wechseln ins Umland oder in die Privatwirtschaft. Neue Kolleg:innen springen schon im Bewerbungsgespräch ab. Jede vierte Stelle der FHH ist unbesetzt. Sehr viele davon werden (erfolglos) mehrfach ausgeschrieben.

Aus einem der Brandbriefe der Sportplatzwarte:

„Die Kolleg*innen sind teilweise monatlich über 200 Stunden auf der Anlage, 7 Tage die Woche, 12 Stunden am Tag. Wir arbeiten zu Stoßzeiten jeden Samstag und Sonntag 12 Stunden lang. Egal wie viele Überstunden wir machen, wir kriegen einen Festbetrag dafür: 206 Euro brutto. Damit ist jeder Feiertag, jeder Samstag, jeder Sonntag, alle Spätdienste und alle Überstunden abgegolten. Uns rennen die Beschäftigten weg. Ein Kollege betreut gerade seit zehn Monaten eine Anlage allein, weil sein Partner aufgehört hat. Ein anderer Kollege arbeitet schon sechs Jahre allein auf seiner Anlage, nachdem sein erster Partner krank wurde und der Nachkommer in Rente ging…“

Die Bezirksamtsleitungen selber haben darauf schon 2019 im Controlling-Bericht hingewiesen. Die Missstände sind allen Beteiligten lange bekannt:

„SR4-Abteilungen bewirtschaften Sportanlagen ohne eine entsprechende Personalausstattung. Die Anzahl der Sportvereine und damit die Mitgliederzahl ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen, was zu einer wachsenden Zahl an Nutzungsanträgen und Abstimmungsbedarfen führt. Die SR4-Abtielungen sind nicht in der Lage den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden. Das wirkt sich negativ auf die Sportentwicklungsziele und die Kundenzufriedenheit der Vereine aus. Die zusätzliche Arbeitsbelastung … führt schon zu vereinzelten Verstößen gegen das Arbeitszeitgesetz, temporären Schließungen von Sportstätten oder zeitlich begrenzten Kontrollverlust über bezirkliche Sportanlagen. Die negativen Auswirkungen der ungenügenden Personalausstattung konterkarieren damit die Ziele, die mit dem Neubau von Kunstrasenplätzen verfolgt werden. Darüber hinaus kann ein Personalausfall – welcher aufgrund des hohen Altersdurchschnitts der Platzwarte wohl noch ansteigen wird – in vielen Fällen nicht mehr kompensiert werden.“

Was können Sie jetzt tun?
Nur jetzt gibt es die Gelegenheit, diese krisenhafte Lage nachhaltig zu verbessern. Denn jetzt wird der Tarifvertrag der Länder verhandelt.
Die Finanzbehörde und das Personalamt kennen die Probleme seit fast zwei Jahren: trotz 8.000 Unterschriften, drei Gesprächen und 30 Brandbriefen ist nichts passiert.

Dr. Dressel als Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite hat es jetzt in der Hand die Stadtstaatenzulage umzusetzen.

Deshalb rufen wir Sie dazu auf, sich für die Stadt und ihre Daseinsvorsorge einzusetzen.
Überzeugen sie Dr. Dressel, dies auch zu tun!

Die wichtige Arbeit für die Menschen dieser Stadt muss wieder attraktiv werden.

Wer für Hamburg arbeitet, muss in Hamburg leben können.

Stadtstaaten-Zulage jetzt!
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